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Reiseberichte

Transatlantiküberfahrt von New York nach Hamburg


Tanja M. aus der Nähe von Frankfurt hat mit ihrer Schwester den Atlantik von New York nach Hamburg überquert. Natürlich mit der Queen Mary 2. Ihre Reiseerlebnisse schildert sie in ihrem Reisebericht.



Im letzten Sommer unternahm ich gemeinsam mit meiner Schwester meine erste Transatlantiküberfahrt von New York via Southampton nach Hamburg. Obwohl ich mich sehr darauf freute, überkam mich dennoch immer wieder ein mulmiges Gefühl, wenn ich daran dachte nur mit einem Schiff über den großen Atlantik zu schippern. Doch diese Angst erwies sich als vollkommen unbegründet. Aber darauf werde ich später noch näher eingehen :-)

New York:

Meine Schwester und ich flogen bereits 2 Tage vor Abreise der Queen Mary II von Düsseldorf nach New York mit der Air Berlin. Wir waren beide noch nie in New York und es war schon immer ein Traum von uns gewesen einmal diese riesige Metropole kennenlernen zu dürfen. Das Einreiseprozedere am Flughafen John F. Kennedy erwies sich als recht mühselig. Die Amis nehmen es halt doch sehr genau ;-) Ein Taxitransfer brachte uns und andere Gäste schließlich zu ihren Hotels in Manhatten. Hier hatten wir uns in Eigenregie ein günstiges Hotel zwischen Central Park und Times Square gebucht. Die ideale Lage ermöglichte es uns in der kurzen Zeit doch recht viele Sehenswürdigkeiten zu besuchen und einige Eindrücke dieser tollen Stadt mitzunehmen. New York ist einfach immer wieder eine Reise wert! :-) Gegen Nachmittag des Abreisetages brachte uns ein Taxi vom Hotel zum Schiff nach Brooklyn. New York die WolkenkratzerNew York bei Nacht Auslaufen aus New York

Die Queen Mary II:

Nach Ankunft am Hafen wurden uns unserer Koffer vom freundlichen Personal abgenommen. Das Einchecken ging problemlos von statten, da sich die meisten Gäste bereits an Bord befanden. Ich würde immer wieder so spät wie möglich einchecken, um längere Wartezeiten im Terminal zu vermeiden. Anschließend hatten wir ein wenig Zeit für einen ersten kleinen Schiffsrundgang. Das Schiff hat aber so viel zu bieten, dass wir alles gar nicht mit einem Male schafften und wir auch einige Tage brauchten bis wir uns richtig orientieren konnten. Das Inventar der Queen Mary II ist recht luxuriös und sprach uns mit edlen Hölzern und hellen Farben sehr an. Als wir unsere gut ausgestattete Balkonkabine auf Deck 5 bezogen, packten wir unsere bereits auf der Kabine angekommenen Koffer erst einmal aus und stießen mit unserem von der Reederei geschenkten Sekt auf unserem eigenen Balkon an. Was für ein toller Einstieg! Um das Auslaufen nicht zu verpassen, gingen wir nach oben an Deck, da man hier doch einfach die beste Übersicht hat. Wir fanden es sehr beeindruckend, wie wir dicht an der Freiheitsstatue vorbei fuhren und diese riesige Metropole New York in der Ferne immer kleiner wurde. Show an Bord Der schier endlose Atlantische Ozean Queen Mary 3 Bei schönem Wetter kann man in der Sonne liegen und faulenzen  

Die Überfahrt:

Somit begann unsere Überfahrt von New York nach Southampton bei schönstem Wetter. Wir hatten jeden Tag Sonnenschein, angenehme Temperaturen und die ruhigste See, die ich je erlebt habe. Somit konnten wir nach einem ausgiebigen Frühstück entweder im Buffetrestaurant oder á la Carte im Britannia Restaurant ganz entspannt in den Tag starten. Manchmal ließen wir uns auch das Frühstück kostenfrei auf die Kabine bringen und genossen dies bei Kaffee und Pancakes auf unserem Balkon. Man kann hier nach Herzenslust bestellen. Dieser Service ist sehr zu empfehlen :-) Nach einem vitaminhaltigen und salatreichen Mittagessen im Kings Court Buffetrestaurant ruhten wir uns oft auf dem Sonnendeck bei einem guten Buch aus oder nahmen an einem der interessanten Vorträge teil. Ein Besuch des Planetariums und eine Besichtigung der Großküche des Schiffes ist auch sehr spannend. Bevor es so langsam auf das Abendessen zuging, schlüpften wir in unsere Sportsachen und besuchten das gut ausgestattete Fitnessstudio an Bord. Hier konnte man zum Bespiel eines der vielen Laufbänder nutzen, um wenigstens ein bisschen Bewegung nach dem vielen Faulenzen am Tag und dem guten Essen zu haben ;-)
Anschließend machten wir uns für das anstehende Abendessen zurecht. Die täglich auf die Kabine gebrachte Bordzeitung in deutscher Sprache wies uns auf die empfohlene Garderobe am Abend hin. Je nachdem ob ein formeller Abend mit Abendkleid oder ein informeller Abend zum Bespiel mit Hosenanzug oder Etui- Kleid anstand, hatten wir Spaß daran uns entsprechend zu kleiden. Somit kam für uns endlich mal wieder die Gelegenheit unsere Abendkleider auszuführen, welche oft nur Staubfänger in unseren Kleiderschränken sind. Es war schön, dass wir beim Abendessen mit anderen deutschsprachigen Gästen an einem 6er Tisch im Britannia Restaurant speisen durften. Somit konnten wir interessante Leute kennenlernen und Ihre Geschichten hören. Das Kings Court Restaurant teilt sich abends in verschiedene Spezialitätenrestaurants und ein Buffetrestaurant auf. Hier haben wir auch einmal das Asiatische Restaurant ausprobiert, wofür ein kleiner Aufpreis anfällt, der sich aber gelohnt hat. Da mein englisch gerade was Zutaten von Gerichten angeht nicht sonderlich gut ist, war ich froh darüber die Speisekarte auch in deutscher Sprache zu erhalten ;-) Die Kellner waren stehts sehr bemüht und zuvorkommend. Sie brachten mir anlässlich meines Geburtstages sogar einen vorzüglichen Kuchen und sangen mir ein kleines Ständchen. Nach einem leckeren Abendessen besuchten wir oft die guten Shows und gönnten uns anschließend einen Schlummerdrunk im Commodore Club. Dieser Club hat mir besonders gut gefallen, da er sich relativ weit oben befindet und einen tollen Blick nach vorne raus bietet. Manchmal kehrten wir auch in der Disco G32 ein. Vor allem wenn die Live Band spielte, war das ein richtiger Ohrenschmaus und die Disco war recht gut besucht. Ich glaube dies war mein entspanntester Urlaub überhaupt und mein mulmiges Gefühl war auf einmal wie weggeblasen :-)

Southampton:

Kaum in Southampton angekommen regnete es. Es war ja nicht anders zu erwarten. Typisch England eben! :-( Hier ließen wir uns von dem schiffseigenen Shuttlebus in die City bringen und shoppten erst einmal in dem großen Einkaufscenter. Als der Regen nachließ, erkundeten wir die Stadt und schauten auch mal beim berühmten Titanic Denkmal vorbei, welches sich als nicht sonderlich spektakulär erwies. Anschließend ließen wir uns wieder auf das Schiff bringen. Hier stiegen noch einige Gäste hinzu, welche nur die Schnupperkreuzfahrt von Soutahmpton nach Hamburg gebucht hatten. Ich muss sagen, dass mir Southampton nicht sonderlich gut gefallen hat und ich das nächste Mal vielleicht doch lieber einen Ausflug nach Stonehenge buchen sollte. Southampton - leider wolkig

Zum Schluss:

Nach zwei weiteren erholsamen Nächten an Bord der Queen Mary II liefen wir in Hamburg ein. Wir hatten uns extra einen Wecker gestellt, um dieses Ereignis nicht zu verpassen. Aber leider kamen wir früher als erwartet an und somit klingelte unser Wecker erst, nachdem wir bereits angelegt hatten. Das war natürlich sehr schade :-( Nach einem letzten Frühstück verließen wir das Schiff recht zeitnah und nahmen uns nach einigem Warten ein Tax zum Hamburger Hauptbahnhof. Hier bestiegen wir den ICE wieder zurück in unsere Heimat und konnten bei einer entspannnten Zugfahrt die vielen Eindrücke und Erlebnisse noch einmal auf uns wirken lassen. Ich war so relaxt wie noch nie in meinem Leben und kann daher jedem nur empfehlen einmal so eine Transatlantiküberfahrt mit der Queen Mary II zu unternehmen :-)

Ihre Reiseerlebnisse hier?

Haben Sie selber eine Reise auf einer der "Queens" unternommen und möchten, das wir Ihren persönlichen Reisebericht hier veröffentlichen? Dann schicken Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Reiseerlebnissen (gerne auch mit Fotos) an reiseberichte@queencruises.com! Jeder veröffentlichte Bericht nimmt zudem an der Verlosung einer Schnupperkreuzfahrt auf der Queen Mary 2 teil!